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Druckversion (.txt) Druckversion (.doc) Bei einer Flugreise nach Udaipur, gibt es z.B. Verbindungen von Frankfurt nach Delhi. Von dort aus geht es im Anschluss mit einem Inlandsflug (domestic flight) nach Udaipur weiter. Je nach Fluggesellschaft werden Direktflüge angeboten. Diese dauern ca. 1 Stunde. Ferner gibt es auch Flüge mit Zwischenzielen, z.B. in Jaipur, die insgesamt mehr Zeit beanspruchen. Der Flughafen in Delhi besteht aus zwei Hauptterminals. International und National. Beide laufen unter dem generellen Flughafennamen “Indira Gandhi International Airport“. Für den Weiterflug ist also das Terminal zu wechseln. Das ist mit dem Flughafentransferbus oder mit einem Taxi möglich. Mit dem Bus kann diese Unternehmung 2-3 Stunden dauern. Mit dem Taxi hingegen 30-50 Minuten. Das liegt weniger an der Distanz von ca. 6 km, als vielmehr an verschiedenen Gegebenheiten. Wenn man über ein paar wichtige Details Kenntnis hat, ist das aber gut zu meistern. AnkunftNach der Landung in Delhi ist die Anmeldung bei der Immigration zu absolvieren. Danach geht es weiter zum Kofferband. Die Flughafenbediensteten nehmen meistens die Koffer von den Bändern herunter und stellen jene direkt daneben auf. Nun geht es weiter Richtung Zoll. Ist dieser passiert, ist man im Ankunftsbereich. Hier befindet sich ein Bankschalter, der zwar nicht die besten Wechselkurse aufweist, aber für das erste kleine Handgeld ist es durchaus ok. Nun muss man sich entscheiden, wie man zum nationalen (domestic) Terminal gelangen möchte. TaxiMit dem Taxi wählt man den Ausgang. Hier stehen viele Wartende mit Schildern, die kreuz und quer durch die Gegend rufen. Oft wird man auf alle möglichen Dinge angesprochen, auch auf Taxi. Das sind in der Regel nicht die Fahrer selbst, sondern eine Art Vermittler. Diese möchten gerne für ihren Dienst zusätzlich etwas verdienen. Der Preis für die Fahrt zwischen den beiden Terminals beläuft sich auf 250-300 Rps. Je nach Tageszeit und Verkehr ist die reine Fahrtzeit ca. 25 Minuten. In der Halle befindet sich auch ein Schalter für Prepaid-Taxis, der allerdings nicht ständig geöffnet ist. BusWählt man den Bus, begibt man sich in Richtung Transfer Lounge. Hier steht am Eingang ein bewaffneter Soldat, der die Flugtickets kontrolliert, ob man auch tatsächlich einen Weiterflug gebucht hat. EigenheitenFerner tummeln sich am Eingang eine Art Bedienstete teilweise in Zivil, welche auf bestimmte Weise mit den Soldaten kommunizieren. Sie sind sehr freundlich und möchten einen die Koffer tragen. Dies sind meistens Vermittler von Taxis und Hotels. Es ist ein beliebter Sport zu berichten, das der Transferbus heute nicht komme etc., so dass vorgeschlagen wird, doch besser das Taxi zu nehmen bzw. sich noch etwas auszuruhen, am besten im Airport Hotel. Die Preise sind stark überteuert. Vor allem das Airport Hotel, welches sich direkt gegenüber vom Eingang des Inlandsflughafen befindet, hat zahlreiche Agenten laufen, die auf Kundenfang sind. Der Preis liegt bei 65 Euro - für die gebotene Qualität, nicht gerechtfertigt. Die Lounge ist recht klein. Das Platzangebot kann schnell erschöpft sein. Es gibt angenehme Ledergarnituren und eine saubere Toilette. Die an der Decke befindlichen Klimaanlagen sind sehr stark. Getränke und Essen gibt es nicht. Laut der Indian Airport Authority sollten die Busse eigentlich im Stundentakt fahren. Während der Nachstunden und um den Taxis das Geschäft nicht zu vermiesen, wir auch ein 2 Stundentakt gefahren. Wann fährt der Bus ?In der Lounge sollte man erfragen, wann der letzte Bus gefahren ist, bzw. der nächste erwartet wird. Die wartenden Einheimischen sind am besten darüber informiert und sehr hilfsbereit. Auch uniformierte Bedienstete, die ab und zu hin und her laufen, geben Auskunft. Die Angaben können aber variieren. Fährt man mit ?Verlässt man die Lounge in Richtung Bus-Ausgang, hintere Glasfront, befindet sich im Außenbereich ein Schreibtisch, der einem Rednerpult gleicht. Dort arbeitet ein offizieller Bediensteter, der das Weiterflugticket kontrolliert. Er trägt den Namen und die Transferberechtigung in ein großes Buch ein. Ohne diesen Eintrag darf der Bus nicht bestiegen werden. Dieser Schalter ist nicht ständig besetzt. Achtung Von außen öffnet sich nicht die Tür - wieder hinein in die Lounge. Meistens aber öffnen die innen Wartenden auf Winken die Tür. Auch wird man hier gerne noch einmal von Kundenfängern angesprochen. Manche geben einen Security Check vor und verlangen den Pass. Es werden dann die Indienvisas gezählt und so ermittelt, wie oft man schon im Land war und ob man die Gegebenheiten schon kennt. Nun geht’s losWird ein Bus erwartet, versammeln sich die Reisenden um das Pult. Hier stellt man sich am besten gleich mit an. Ist dann der Schalter geöffnet, heißt es höflich mitdrängeln. Am besten das Ticket dem Bediensteten vor die Nase halten. Aus einer Schätzung heraus passen ca. 40-50 Personen in einen Bus. Ist dieser eingetroffen, geht es recht schnell, denn jeder will mit. Da viele Reisende 3 und mehr Gepäckstücke, teilweise sehr große, mit sich führen, ist der Platz schnell erschöpft. Im Bus steigt man meist über Koffer der bereits Sitzenden und muss sehen, wie man sein eigenes Gepäck noch mit durchbekommt. Innen ist es eng und kalt. Lampen hängen von der Decke und die Sitzpolsterung ist verbraucht. Ist der Bus abfahrbereit, steigt neben den Fahrer ein MP ausgerüsteter Soldat zu, der die Fahrt begleitet. Es wird innerhalb des Flughafens teilweise an und über die Rollfelder gefahren. Vieles ist militärischer Sicherheitsbereich. Es herrscht Fotografierverbot. Ab und zu muss nun der Bus halten, da gerade ein Flugzeug das Rollfeld benutzt. Die Fahrtzeit beträgt ca. 40 Minuten. Aussteigen ?Das hängt von der Fluggesellschaft ab, mit der es weiter geht. Der erste Stopp ist im Bereich A, an dem die staatliche IndianAirlines ansässig ist. Beim Halt werden die Gesellschaften aufgerufen. Ansonsten Mitreisende oder den Fahrer fragen. Das Aussteigen der anderen Fahrgäste kann aufgrund des Gepäcks und der Enge immer ein paar Minuten dauern. AirDeccan, KingFisher und JetAirways kommen dann beim 2 und 3 Stopp. Einige Eckpunkte- Fluggäste mit Internationaler Ankunft und Weiterflug im Inland, sind jeder Zeit berechtigt das Inlandsterminal zu betreten. Diejenigen, die nur einen Inlandsflug haben, dürfen erst 2 Stunden vorher hinein. Oft wird dieser Umstand verdreht, damit man noch 5 Stunden in einem Hotel wartet. - Häufig wird gefragt, ob man das erste Mal in Indien sei. Es erweist sich als vorteilhaft, dies zu verneinen und vorgibt, die Gepflogenheiten zu kennen. - Der Flughafen befindet sich nach wie vor im Umbau. - Am Eingang des Inlandsterminals stehen Soldaten, die Flugticket und Pass kontrollieren. - In der Eingangshalle befindet sich die Gepäck Security. Hier müssen die aufzugebenden Gepäckstücke durchleuchtet werden und bekommen einen Aufkleber. Das geht innerhalb von wenigen Minuten. - 2 Stunden vor Abflug kann man Einchecken und das Gepäck aufgeben. - Personen - und Handgepäckkontrolle erfolgen gesondert. Meistens ist nur 1 Handgepäck erlaubt. - Verspätungen sind möglich, so dass es zum verspäteten Boarding kommt. - Zum Flugzeug geht es vom Gate mit einem Bus. - Verzögerungen beim Start sind eigentlich die Regel, da nur ein Rollfeld für Starts und Landungen gleichzeitig zur Verfügung steht. Viele Maschinen drängen also auf die begehrte Piste. Aus der Erfahrung heraus, verspätete sich die Ankunft in Udaipur um rund 1 - 2 Stunden. Der Abflug von Udaipur ca. 1 Stunde. Gute Reise.
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